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CAVALIER KING CHARLES SPANIEL

12.01.2009 / DE FCI - Standard Nr. 13


ÜBERSETZUNG:

Frau Karin Biala, überprüft durch Herrn Uwe Fischer / Offizielle Originalsprache (EN).

URSPRUNG:

Großbritannien.


DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS:

04.11.2008.

VERWENDUNG:

Gesellschaftsspaniel

KLASSIFIKATION FCI:

Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde.
Sektion 7 Englische Gesellschaftsspaniel. Ohne Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:

Aktiv, anmutig und ausgewogen, mit sanftem Ausdruck.

VERHALTEN UND CHARAKTER (WESEN):

Unternehmungslustig, liebevoll, absolut furchtlos, fröhlich, freundlich, nicht streitsüchtig, keinerlei Neigung zu Nervosität.

KOPF OBERKOPF:

Schädel: Schädel zwischen den Ohren flach.

Stop: Flach.

GESICHTSSCHÄDEL:


Nasenschwamm: Schwarz und gut entwickelt, ohne fleischfarbene Markierungen.

Fang: Länge des Fangs von Stop bis zur Nasenspitze ungefähr 3,8 cm ( 1 1⁄2 ins), sich gut verjüngend. Die Partie unter den Augen ist gut ausgefüllt. Jegliches Zeichen eines schwachen, spitzen Fangs ist unerwünscht.

Lefzen: Gut entwickelt, aber nicht hängend.
Kiefer / Zähne: Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Augen: Groß, dunkel, rund, jedoch nicht vorstehend, mit gutem Abstand voneinander.

Ohren: Lang, hoch angesetzt, mit reichlicher Befederung.

HALS:

Mäßig lang, leicht gebogen.

KÖRPER:


Rücken: Gerade.

Lenden: Kurze geschlosse Lendenpartie.

Brust: Mässig entwickelt; Rippen gut gewölbt.

RUTE:

Rutenlänge im Einklang mit dem Gebäude, gut angesetzt, lustig aber niemals deutlich über der Rückenlinie getragen. Kupieren der Rute ehemals gestattet, jedoch höchstens um ein Drittel.

GLIEDMASSEN VORDERHAND:


Allgemeines: Läufe gerade mit mittelmäßiger Knochenstärke.
Schulter: Gut zurückliegend.

Vorderpfoten: Kompakt, gepolstert und gut befedert.

GLIEDMASSEN HINTERHAND:

Läufe mit mittelmäßiger Knochenstärke.
Kniegelenke: Gut gewinkelt.

Sprunggelenk: Keine Anzeichen von Kuhhessigkeit oder Überwinkelung.
Hinterpfoten: Kompakt, gepolstert und gut befedert.

GANGWERK:

Freier und eleganter Bewegungsablauf. Sehr viel Schub aus der Hinterhand. Vorderläufe und Hinterläufe bewegen sich parallel zueinander von vorn oder von hinten gesehen.

HAARKLEID:

Haar: Lang, seidig, ohne Locken. Leichte Wellung gestattet. Üppige Befederung. Darf absolut nicht getrimmt werden.
Farbe: Folgende Farben sind anerkannt:
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Black and Tan - Rabenschwarz mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen, an den Wangen, an der Innenseite der Ohren, an der Brust, an den Läufen und an der Unterseite der Rute. Die Lohfarbe sollte leuchtend sein. Weiße Flecken unerwünscht.

  • Ruby - Einfarbig tiefrot. Weiße Flecken unerwünscht.
  • 
Blenheim - Gut unterbrochene intensiv kastanienrote Abzeichen auf perlweißer Grundfarbe. Abzeichen am Kopf gleichmäßig verteilt und lassen ausreichend Zwischenraum für den sehr geschätzen « Lozenge - Flecken » (ein einzigartiges Merkmal dieser Rasse).
  • Tricolour - Gut verteiltes und gut unterbrochenes schwarz-weiß mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen, an den Wangen, an der Innenseite der Ohren, an der Innenseite der Läufe und an der Unterseite der Rute.

Jede andere Farbe oder Farbzusammensetzung ist höchst unerwünscht.

GRÖSSE UND GEWICHT:


Gewicht: 5,5 bis ca. 8 kg (12 - 18 pounds). Ein kleiner, sehr ausgeglichener Hund in diesen Grenzen erwünscht.

FEHLER:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:


• Aggressive oder űbermässig ängstliche Hunde
• Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen, műssen disqualifiziert werden.

N.B.
:

• Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

• Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

FCI-St. Nr. 136 / 12. 01. 2009